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IranConMin bringt internationale Bau- und Bergbaubranche im November 2018 nach Teheran


München, 28. Juni 2018 –  Zum 14. Mal lädt die iranische Leitmesse IranConMin die internationale Bau- und Bergbaubranche nach Teheran. Auf dem Tehran Permanent Fairground stehen den Ausstellern vom 2. bis 5. November 2018 rund 15.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, um ihr Produktportfolio rund um Bergbau, Baumaschinen und Bausysteme zu präsentieren. Deutschland und China werden mit eigenen Länder-Pavillons vertreten sein, auch Polen, Finnland und Italien planen Gruppenbeteiligungen. 2017 kamen zur größten und internationalsten Baufachmesse in der Region rund 20.500 Fachbesucher und knapp 300 Aussteller aus 15 Ländern. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen bietet der Iran nach wie vor interessante Wachstumschancen.

Die IranConMin ist seit Jahren die größte Baumesse im Iran, die internationale Aussteller mit iranischen Entscheidungsträgern und Experten aus dem Bau- und Bergbausektor zusammenbringt. Um den Austausch auch abseits der Messestände zu fördern, wird die Messe von einem Seminarprogramm begleitet. Dort diskutieren internationale Experten die Chancen und Herausforderungen der Bau- und Mining-Branche und zeigen aktuelle Produktentwicklungen und Trends. Veranstalter ist seit Gründung der Messe im Jahr 1994 die IMAG GmbH, eine Tochter der Messe München, die die IranConMin gemeinsam mit ihren Partnern Palar Samaneh Co. und IranMineHouse organisiert. Das Engagement der IMAG im Iran hat eine lange Tradition, seit sie 1960 die erste Deutsche Industrieausstellung in Teheran ausrichtete.

Deutschland, einer der größten Handelspartner des Iran im Maschinenbau, wird sich wie in den Vorjahren mit einer Bundesbeteiligung präsentieren. Die Bundesrepublik, die auf eine lange Handelstradition mit dem Iran zurückblickt, konnte ihre Maschinenexporte in das Land 2017 um gut 21 Prozent auf 901 Millionen Euro steigern. Damit liegt Deutschland knapp vor Italien und hinter China, das sich in den letzten Jahren über alle Branchen hinweg zum Handelspartner Nummer eins des Iran entwickelt hat. Deutsche Unternehmen haben die Möglichkeit, unter dem Label „Made in Germany" im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes auszustellen, der vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird.

Unterstützt wird die Messe vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Dessen Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann hält den deutsch-iranischen Außenhandel nach wie vor für machbar, wie er in einer Pressemitteilung des VDMA Anfang Mai erklärte: „So lange die EU ihre Sanktionen gegen den Iran nicht wieder aktiviert, ist legales Irangeschäft für die deutsche Wirtschaft weiterhin möglich." Gleichzeitig sicherte er den Verbandsmitgliedern dabei die Unterstützung des VDMA zu.

Im Iran herrscht hoher Modernisierungsbedarf. Viele Anlagen sind veraltet, große Bauvorhaben und Infrastrukturprojekte sind in Planung oder bereits angelaufen. So legte etwa der Bausektor im Iran 2017/18 um rund fünf Prozent zu und profitiert derzeit von einer gestiegenen Aktivität im Wohnungsbau. Grund dafür sind die vor allem in den Städten wachsende Bevölkerung sowie die steigenden Immobilienpreise, die entsprechende Investitionen wieder interessant machen. Im Bereich der Verkehrsinfrastruktur müssen Straßen erneuert sowie Flughäfen, Häfen und Schienenwege für den Nah- und Fernverkehr modernisiert werden. Der Bergbausektor spielt dank des iranischen Reichtums an Bodenschätzen nach wie vor eine große Rolle im Land. Der Iran verfügt über große Vorkommen an Eisenerz, Kupfer und Zink.

Weitere Informationen zur IranConMin und Anmeldeunterlagen: www.iranconmin.de



Pressebilder

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Der Stand von Arvand Motors auf dem Außengelände der IranConMin 2017 (Foto: IMAG GmbH)


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